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Das allgemein bildende Gymnasium
Das Gymnasium vermittelt Schülerinnen und Schülern eine breite und vertiefte Allgemeinbildung, die zur allgemeinen Hochschulreife führt. Damit schafft es zugleich die Voraussetzungen sowohl für eine berufliche Ausbildung ohne Studium als auch für Führungsaufgaben in Berufen, die einen Hochschulabschluss verlangen.
Aufgaben und Ziele
Besonders wichtige Eigenschaften für Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums sind Neugierde und Aufgeschlossenheit für abstrakte und theoretische Zusammenhänge, überdurchschnittlich hohe Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer und geistige Belastbarkeit. Außerdem erforderlich sind Freude am Lernen, Experimentieren, Beobachten, Finden von Lösungen und Gesetzmäßigkeiten und besonderes Interesse an literarischen, musischen und künstlerischen Themen.
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Die Unterrichtsgestaltung am Gymnasium hat drei zentrale Ziele:
eigenverantwortliches,
selbstständiges und
zielorientiertes Arbeiten.
Dabei kommt neuen Unterrichtsformen besondere Bedeutung zu:
fächerverbindendes Denken und Arbeiten,
Gruppen- und Partnerarbeit,
Umgang mit neuen Medien.
Für die folgende Beschreibung von Stundenanteilen (Gesamtkontingente) ist zwischen einzeln genannten Fächern, affinen Fächergruppen und Profilen zu unterscheiden.
Auf Grund dieser Einteilung ergibt sich die folgende Übersicht über die Gesamtkontingente von Jahreswochenstunden von den Klassen 5 - 12:
Fach/Fächergruppen/Profile |
Kontingente Klassen 5 - 12 |
Religionslehre (Ethik) |
11 (7) |
Deutsch |
24 |
Mathematik |
24 |
Geschichte |
10 |
Sport |
16 |
1. und 2. Fremdsprache |
40 |
Künstlerische Fächer |
18 |
Naturwissenschaften |
25 |
Gesellschaftswissenschaften (GWG) |
14 |
Profile |
3. Fremdsprache (Spanisch möglich am HGH)
Naturwissenschaft und Technik (möglich am HGH)
Musik (nicht möglich am HGH)
Bildende Kunst ( nicht möglich am HGH)
Sport (möglich am HGH) |
12 |
Poolstunden |
(über die Verwendung entscheidet die Schule) |
10 |
Naturwissenschaftliches Profil
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Die Schülerinnen und Schüler wählen das Profilfach Naturwissenschaft und Technik, NwT, zwei Fremdsprachen sind Pflicht. NwT ist ein interdisziplinäres Fach, es öffnet den Unterricht für technische Fragestellungen und praktische Aufgaben und behandelt Themen, die mehrere Naturwissenschaften und der Technik zuzuordnen sind. Dazu greift der Unterricht auf die Biologie, Physik und Chemie gelegten Grundlagen zurück und führt die Betrachtungsweisen dieser Fächer zusammen und erweitert sie zu einer mehrperspektivischen Sicht. Der verstärkte Alltagsbezug sowie die konsequente Anwendung handlungsorientierter Unterrichtsformen und Arbeit in Projekten fördert die Motiviation für naturwissenschaftlich-technische Themen und schafft die Voraussetzung für eine berufliche Orientierung hin zum naturwissenschaftlich-technischen Berufsfeld.
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| Fremdsprachenunterricht
Im achtjährigen Bildungsgang am Gymnasium lernen alle Schülerinnen und Schüler mindestens zwei Fremdsprachen. Dabei profitieren sie ab 2007 von Kenntnissen in Englisch oder Französisch, die sie bereits vier Jahre lang in der Grundschule erworben haben. Die zweite Fremdsprache erlernen sie ab Klasse 5 oder spätestens 6, nach Entscheidung der Schule. Neben den modernen Fremdsprachen haben auch die so genannten alten Sprachen Latein und Griechisch einen festen Platz im Gymnasium. Wesentliches Ziel des gymnasialen Fremdsprachenunterrichts ist die Entwicklung der kommunikativen Kompetenz. Dabei wird die bereits in der Grundschule angebahnte Sprachkompetenz aufgenommen und kontinuierlich erweitert. Insbesondere wird die Sprech-, Hör- und Leseverstehenskompetenz nachhaltig gefördert. Die Begegnung mit Werken aus der fremdsprachlichen Literatur leistet einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung der interkulturellen Kompetenz und dient in besonderem Maße der Entfaltung der Persönlichkeit und der ästhetischen Erziehung.
Im achtjährigen Gymnasium führt die Mehrsprachenkonzeption im Einzelnen zu folgenden Regelungen:
- Fortführung der in der Grundschule gelernten Fremdsprache in Klasse 5,
- Beginn der zweiten Fremdsprache in Klasse 5 oder spätestens Klasse 6,
- Wahl einer dritten Fremdsprache in Klasse 8 (sprachliches Profil),
- Möglichkeit einer vierten (so genannten spät beginnenden) Fremdsprache in Klasse 10.
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Übersicht über Fremdsprachen am achtjährigen Gymnasium
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Kategorie |
Sprachangebot |
Erste Fremdsprache |
aus der Grundschule fortgeführte Fremdsprache: E / F |
Zweite Fremdsprache
Bilinguale Züge |
ab Klasse 5 bzw. 6: E / F / L / Ru, E/L (Biberacher Modell)
Englisch, Französisch (mit Ziel Abibac)
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Dritte Fremdsprache |
ab Klasse 8:
E / F / L / Ru / Sp / Port / It / Gr
bilinguales Profil deutsch-italienisch ab 2006/07 am Königin-Katharina-Stift in Stuttgart |
Spät beginnende Fremdsprache ab Klasse 10: |
Chin / Hebr / F / It / Jap / Port / Ru / Sp / Türk / L / Gr
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Hier lernen die Schülerinnen und Schüler drei Fremdsprachen. Mit der Wahl von Altgriechisch als dritte Fremdsprache erhalten die jungen Leute eine vertiefte humanistische Grundbildung. Gymnasien mit deutsch-französischen und deutsch-englischen Abteilungen sind auf die Erziehung zur Mehrsprachigkeit spezialisiert. In Klasse 5 und 6 wird an diesen Schulen die bilinguale Zweitsprache verstärkt unterrichtet. Ab Klasse 7 erhalten die Schülerinnen und Schüler in mindestens einem der Sachfächer Erdkunde, Geschichte, Gemeinschaftskunde oder Biologie zunehmend fremdsprachlichen Unterricht.
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Musisch-künstlerisches Profil / sportliches Profil
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Hier erhalten Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Neigungen ein breiteres Angebot im musischen, künstlerischen oder sportlichen Bereich.
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