Französisch

Zielsetzung & Schwerpunkte

Vive la France! Französischunterricht am HGH mit Herz und Hand

Bonjour et bienvenue au collège-lycée Helmholtz!

Am Helmholtz-Gymnasium lernen alle Schülerinnen und Schüler mindestens zwei Fremdsprachen. Die zweite Fremdsprache Französisch können sie ab Klassenstufe 6 wählen. Wesentliches Ziel des Lernens von modernen Fremdsprachen ist die Entwicklung der kommunikativen Kompetenz. Die Begegnung mit authentischen Texten und Werken aus der französischen Literatur leistet einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung der interkulturellen Kompetenz und dient in besonderem Maße der Entfaltung der Persönlichkeit und der ästhetischen Bildung.

Bereits am Ende von Klasse 5 haben die Schülerinnen und Schüler in einem „Schnupperkurs Französisch“ die Gelegenheit, eine erste Bekanntschaft mit der französischen Sprache zu schließen. Durch beispielsweise Abzählreime, Zungenbrecher, kleine Chansons und einfache Kommunikationssituationen lernen sie in eingängiger und spielerischer Weise einfache Dinge auf Französisch zu sagen.

Diese Orientierung hin auf die gesprochene Fremdsprache führt unser Lehrwerk A plus!neu aus dem Cornelsen Verlag konsequent fort, denn in den Übungen und Lektionstexten stehen kommunikative Situationen im Vordergrund. Die Landeskunde kommt dabei natürlich auch nicht zu kurz, da die einzelnen Bände des Lehrwerks in verschiedenen Städten Frankreichs spielen, z.B. Strasbourg und Montpellier, die wir später im Austausch und auf Fahrten auch mit unseren Schülerinnen und Schülern bereisen.

Unsere Französischschüler/-innen fahren an einem Sprachentag in der 7. Klasse nach Straßburg und probieren dort auf einer Stadtrallye ihre erworbenen Sprachkenntnisse bei Interviews mit waschechten Franzosen, bei der Weg- oder Zielsuche oder einem Bäckereibesuch aus.

Wir sind sehr froh darüber, dass wir für die 9. Klassen ab dem Schuljahr 2015/16 im Rahmen eines Erasmus+ – Projektes (Link Erasmus Projekt) einen fächerübergreifenden Schüleraustausch mit dem Collège Rabelais in Montpellier anbieten können. Bereichert wird das Projekt durch eine inhaltliche Zusammenarbeit zum 1. Weltkrieg – La Grande Guerre, bei dem die Schülerinnen und Schüler vorbereitete Geschichten erzählen, künstlerisch umsetzen und in auch in Szene setzen werden.

Jedes Jahr nutzen auch mehrere Schülerinnen und Schüler die Chance, mit dem EU- Programm Brigitte Sauzay mehrere Monate in Frankreich zur Schule zu gehen und französisches Familienleben kennenzulernen. Sie kommen mit ihrem Austauschpartner und beeindruckenden Sprachkenntnissen an unsere Schule zurück.

DELFBereits seit 12 Jahren können interessierte Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse eine Französisch- AG besuchen, die den Erwerb des international anerkannten Sprachdiploms DELF A1-B2 vorbereitet.(Link Broschüre DELF und Urkunde) So kann man nicht nur seine Fähigkeiten und Talente in Französisch ausbauen, sondern man verfügt über ein international anerkanntes Diplom, das sich in jedem Bewerbungsprofil gut macht oder zum Studium an einer französischen Hochschule befähigt.

Auch in der Oberstufe können unsere Schülerinnen und Schüler weitere Ziele in Frankreich auf Studienfahrten erleben. Nebenbei besuchen wir Theater- und Kinoveranstaltungen aus dem kulturellen Angebot der Region.

Neugierig geworden? Wunderbar! Denn wir von der Fachschaft Französisch freuen uns immer über viele Schülerinnen und Schüler, die unser Fach wählen. „Wir“, das sind übrigens sieben Lehrerinnen und vier Lehrer, womit wir also eine für unser Fach sehr hohe Männerquote haben. Und falls Sie die eingangs erwähnten „Zungenbrecher“ neugierig gemacht haben… zum Schluss zwei kleine Kostproben:

Toi, et moi et le roi, nous sommes trois!
Sur le mur, j’en suis sûr, sur le mur – une voiture!
A bientôt et bienvenue chez nous
Votre Fachschaft Französisch!

Text: Birte Koch und Anke Szabo-Mathias

Lehrende

  • Sven Clemens (Französisch, Spanisch, Englisch)
  • Pascale Croissier (Französisch, Mathematik)
  • Dr. Stefan Edinger (Französisch, NWT, Mathematik, Physik)
  • Christina Höhn (Französisch, Sport)
  • Lena Jech (Französisch, Gemeinschaftskunde)
  • Birte Koch (Französich, Erdkunde, Erdkunde bili, Wirtschaft)
  • Tobias Morlinghaus (Französisch, Deutsch, Literatur, Theater, Ethik)
  • Heilwig Scholl- Childress (Französisch, Englisch)
  • Alexander Söhnle (Französisch, Englisch)
  • Anke Szabo-Mathias (Französisch, Deutsch)

Erasmus+

Helmholtz-Gymnasium Heidelberg in Zusammenarbeit mit dem Collège Rabelais in Montpellier   LOGO Erasmus +

Vor 100 Jahren veränderte der erste Weltkrieg Europa grundlegend - ein langer Stellungskrieg mit zermürbenden Grabenkämpfen statt schneller Erfolge forderte bei Frontsoldaten, Anwohnern der Fronten und Daheimgebliebenen große Opfer. Heute sind die ehemaligen Feinde zu Freunden, Nachbarn, Verbündeten geworden: Grenzen überwinden, Europa stärken und zugleich dieses dunkle Kapitel der gesamteuropäischen Geschichte näher erfahren – dies ist das Ziel des Helmholtz Gymnasiums Heidelberg und des Collège Rabelais aus Montpellier.

Seit 2014 arbeiten Lehrer des Helmholtz Gymnasiums aus den Fachschaften Französisch und Geschichte und des Collège intensiv zusammen und haben gemeinsam ein spannendes Konzept entwickelt, das von der Erasmuskommission der EU mit hervorragenden 92 von 100 möglichen Punkten angenommen wurde:

Schüler der Klassen 9 aus beiden Schulen werden sich in den Schuljahren 2015/16/17 bei einem interkulturellen Austausch intensiv mit dem Thema befassen. Die Austauschpartner, die sich vorher schon über E-mail, Videos u.ä. kennengelernt haben, werden in jedem Jahr gemeinsam Verdun besuchen, sich gegenseitig französische und deutsche Literatur näher bringen und ihre Eindrücke gemeinsam künstlerisch umsetzen. Die Biografien und Erinnerungen ehemaliger Frontsoldaten beider Städte sollen dem Krieg ein persönliches Gesicht geben und den Jugendlichen bei der Recherche Eindrücke in die Arbeit von Historikern verschaffen. Neben Theaterszenen werden auch Fotoprojekte, Bilder, literarische Texte und Skulpturen entstehen. Alle Produkte werden in einem Band in beiden Ländern veröffentlicht.

In den darauffolgenden Jahren soll die Partnerschaft eventuell sogar mit einem neuen Erasmus+- Projekt weitergeführt werden.

Die Organisatoren freuen sich besonders darüber, dass sie mit Géraldine Elschner eine bekannte deutsch-französische Autorin gewinnen konnten, deren Buch „Le Casque d’Opapi“ einen großen Stellenwert in der Projektarbeit einnimmt. Die Deutschfranzösin wird die Arbeit der Schüler teilweise persönlich begleiten. Auch das Montpellierhaus Heidelberg und die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte beteiligen sich an dem Projekt.

erasmus+

Im Heidelberger Helmholtz-Gymnasium begrüßten Schulleiter Siegfried Zedler und die deutschen Organisatoren, Birte Koch, Irina Souza Otto und Alexander Söhnle, die französische Delegation des Collège Rabelais aus Montpellier: die französische stellvertretende Schulleiterin Sylvie Macaux und ihre Kolleginnen Nadiège Perderau und Anne Veghte- Quatravaux.

Impressionen vom Austausch 2016... 

 

Text: Birte Koch und Anke Szabo-Mathias

Bilder: Birte Koch

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