Mittelstufe

Mittelstufenkonzept ab Klasse 8

 

In der Mittelstufe werden die pädagogischen Schwerpunkte der Unterstufe folgendermaßen weitergeführt:

 

  1. Neuzusammensetzung der Klassen: Die 7. Klassen werden nach den drei Jahren im festen Klassenverband im Zuge der Profilwahl aufgelöst und für die 8. - 10. Klasse neu zusammengesetzt. Neben der Profilwahl spielen weitere schulische Sachgründe wie z. B. Geschlecht, Kopplungen etc. eine Rolle. Dabei achten wir auf ausgewogene Klassen, was die Leistungsstärke und das Verhalten betrifft. Ein/e Wunschpartner/in darf angegeben werden. Das neue soziale Gefüge bietet den SchülerInnen einen wertvollen Neustart für ihre individuelle Weiterentwicklung.

 

  1. Klassenlehrerstunden: Bereits am 1. Schultag verbringen die neuen Klassen einige Stunden mit ihren neuen KlassenlehrerInnen und MitschülerInnen, um sich kennenzulernen („Kennenlernstunden“). In den folgenden wöchentlichen Klassenlehrerstunden findet weiter soziales Lernen statt. Organisatorische Dinge wie z. B. das gemeinsame Vorbereiten von Projekten/Exkursionen (z. B. Teilnahme am Weihnachtsbasar oder Schlittschuhfahren mit der Klasse) zur Förderung der Klassengemeinschaft zählen auch dazu. Unser Ziel ist es, harmonische Klassen mit einer guten Lernatmosphäre zu bilden.

 

  1. Schulsozialarbeit: Unser Schulsozialarbeiter Herr Andreas Groeger ist den SchülerInnen seit der 5. Klasse bekannt. Er ist für die SchülerInnen gerade in der Pubertät eine wichtige Bezugsperson. Deshalb begrüßt er die SchülerInnen bereits am 1. Schultag in den Kennenlernstunden persönlich. Im weiteren Verlauf des Schuljahres geht er noch einige Male in jede Klasse, um entweder altersgerechte Kooperationsspiele für eine gute Klassengemeinschaft durchzuführen oder bei aktuellen Konflikten aus der Perspektive der Schulsozialarbeit zu unterstützen.

 

  1. Mediationsausbildung: Ab der 8. Klasse erhalten unsere SchülerInnen die Möglichkeit, an einer Ausbildung zum/r Schülermediator/in teilzunehmen. Hierzu werden die SchülerInnen von LehrerInnen, sogenannte Schulmediatoren, und von älteren SchülermediatorInnen in mehreren Tagen vorbereitet. Als Schülermediator/in bzw. Vertrauensschüler/in darf man bei eine Patenschaft für die neuen 5. Klässler übernehmen, SchülerInnen in schwierigen Situationen einzeln begleiten oder im Konfliktfall eine Schülermediation durchführen. Durch ihre besondere Rolle als Vorbilder entwickeln sich die SchülermediatorInnen persönlich sehr weiter.

 

  1. Skilandheim: In der 8. Klasse dürfen alle SchülerInnen mit in das Skilandheim nach Mayrhofen fahren. Wir wohnen im Gschösswandhaus auf dem Penken und können direkt vor dem Haus die Skier anschnallen und losfahren. Einerseits kann sich dort jeder sportlich weiterentwickeln, andererseits wird durch die gemeinsamen Tage in den Bergen die Klassengemeinschaft besonders gestärkt. Ehemalige SchülerInnen bezeichnen immer wieder das Skilandheim als ihr „Schulhighlight“.

 

  1. Bildungsfahrten: In der 9. Klasse werden in der Regel drei verschiedene Fahrten angeboten, die den Spracherwerb im Land durch aktives Sprechen und Erleben der Kultur erweitern. Bisher gab es Bildungsfahrten in Englisch, Französisch und Latein. Die FachlehrerInnen bereiten die Fahrten langfristig im Unterricht vor und orientieren sich dabei am Bildungsplan. Vor Ort wird das theoretische Wissen aus dem Unterricht lebendig und bleibt weitaus nachhaltiger hängen.

 

  1. Schulcurriculumtage: Die Schulcurriculumtage sind dafür da, neben dem Kerncurriculum unser zusätzlich erarbeitetes Schulcurriculum umzusetzen. So bereiten einzelne Fächer bestimmte „Projekte“ für diese besonderen Schultage vor. In Klasse 8 erwerben die SchülerInnen beispielsweise einen Laborführerschein in Chemie und nehmen an einer Physikexkursion teil. Außerdem findet als Suchtprävention ein Besuch der anonymen Alkoholiker statt. An zwei weiteren SC-Tagen wird speziell die Klassengemeinschaft gefördert. Die weiteren Themen für alle Klassenstufen können unter der Rubrik „Schulcurriculumtage“ nachgelesen werden.

 

  1. Methodencurriculum: Laut Bildungsplan sollen die SchülerInnen fachspezifische Methoden (wie lerne ich z. B. Vokabeln?), Unterrichtsmethoden (wie lerne ich einer Gruppe?) und das selbständige Lernen (wie bereite ich mich z. B. auf drei Klassenarbeiten in einer Woche vor?) erlernen. Nach dem Erwerb der Grundlagen in der Unterstufe gewinnen in der Mittelstufe Themen wie Selbstorganisation, Zeitmanagement, Selbstüberprüfung und mündlicher Vortrag immer mehr an Bedeutung. Am Ende der Mittelstufe sollen sich unsere SchülerInnen gut auf die Oberstufe vorbereitet fühlen.

 

  1. Theaterpädagogik: In der Mittelstufen-AG werden die Arbeitstechniken des Theaters vertieft (z. B. Körperarbeit, Stimme, Bühnenpräsenz). Die Mittelstufen- und die Oberstufen-AG fahren im Januar gemeinsam für eine Woche ins Theaterlandheim. Dort wird nicht nur am Stück und an den Rollen gearbeitet, sondern auch grundsätzliches Schauspieltraining hat einen gewichtigen Platz. An den Abenden treffen sich beide Gruppen zum Theatersport und präsentieren sich gegenseitig Ausschnitte aus der Probenarbeit. Alle AGs - so auch die Mittelstufen-AG - schließen ihre Arbeit mit einer Aufführung ab und tragen damit zum kulturellen Leben der Schule bei.

 

Text: Stefanie Schenk und Kerstin Rennow

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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