Ein Huhn im BNT Unterricht

Am Montag, den 18.11.2019, kam meine Mutter zur zweiten Stunde mit unserem Huhn „Philomena“ in die Schule. Als die Stunde angefangen hat, hat sie mit uns über das Aussehen und die Haltung der Legehenne geredet. Danach zeigte sie uns auf Google Maps den mobilen Legehennenstall des Hofguts Werrabronn in Weingarten. Der Stall wird, wenn die Fläche von den Hühnern abgegrast ist, ein Stück weiter gezogen. Das geht, weil der Stall unten am Boden Kufen hat. Die Hennen haben so immer frisches Gras und neue Fläche zum Scharren. Die abgegrasten Flächen können sich so wieder regenerieren. Innen hat der Stall eine Fläche zum Scharren, Sitzstangen, Tränken und Futternäpfe, und Nester, in die die Hühner ihre Eier legen. Diese Art der Hühnerhaltung ermöglicht eine artgerechte Tierhaltung.

Dann haben wir noch ausgerechnet, welchen Anteil das Ei am gesamten Gewicht des Huhnes hat. Das Huhn produziert fast jeden Tag ein Vierzigstel seines eigenen Körpergewichtes als Ei. Für einen Sechstklässler, ein Kind mit vierzig Kilo, wäre das also ein Kilo Ei jeden Tag. Das ist ganz schön viel, was so ein Huhn leistet. Deshalb muss es auch die ganze Zeit so viel fressen, picken und sich ausruhen. Hühner, die darauf gezüchtet sind Eier zu produzieren, legen pro Jahr zwischen 280 und 300 Eier. Also fast jeden Tag ein Ei! Andere Hühner werden dahingegen gezüchtet, um möglichst viel Fleisch zu produzieren.

Zum Schluss durften wir noch das Huhn ganz aus der Nähe anschauen und auch streicheln.

Das war für alle Schülerinnen und Schüler eine tolle BNT-Stunde!

Eine weitere Klassen sechste Klasse, sowie eine siebte und zwei zehnte Klassen kamen noch kurz vorbei, um das Huhn „Philomena“ kennen zu lernen, und um Frau Schüßler Fragen zu stellen. Herzlichen Dank für ihren Besuch Frau Schüßler!

20191118_120119 20191118_120055 20191118_085136

Text: Lilli Schüßler und Frau Nees

Fotos: Frau Nees

von Andreas Gängel am 25.11.2019 um 13:02