100 Jahre – Friedrich Ebert – Reichspräsident (1919-2019) – zum Schulcurriculumtag „Gedenkstätten“ der 9c

Der 3.Schulcurriculumtag dieses Jahr fand in Klasse 9 zum Thema „Gedenkstätten“ statt und wurde von der Geschichtsfachschaft bzw. den jeweiligen Geschichtslehrer/Innen der 9.Klassen organisiert.

Auf der Webseite der Friedrich Ebert-Gedenkstätte ist momentan folgender Text zu lesen:

Weimar, 11. Februar 1919: Die in Weimar tagende Nationalversammlung wählte den SPD-Politiker Friedrich Ebert an die Spitze der von ihm wesentlich mitbegründeten Republik. Als erstes demokratisches Staatsoberhaupt der deutschen Geschichte leistete Ebert bis zu seinem Tod 1925 einen entscheidenden Beitrag zur Stabilisierung der jungen Weimarer Demokratie. (entnommen aus: https://www.ebert-gedenkstaette.de/pb/,Lde/62477.html)

Daher ist 2019 in Bezug auf die Entwicklung der Demokratie in Deutschland ein besonderes Jahr, in dem es gilt, innezuhalten und sich bewusst mit der Demokratiegeschichte Deutschlands auseinanderzusetzen.

Die 9c des Helmholtz-Gymnasiums nutzte diesen Tag, um den „großen Sohn“ der Stadt, seine politische Karriere von einem einfachen Handwerkerkind zum ersten Mann im Staate kennenzulernen und die Geschichte der Weimarer Republik noch einmal unter diesem neuen Gesichtspunkt zu erfahren.

Eine erste Einführung über Einrichtung und Aufgaben von Gedenkstätten allgemein und der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte insbesondere erhielten wir von Herrn Zumbaum-Tomasi, dem pädagogischen Leiter der Gedenkstätte.

Anschließend wurden die Schüler/Innen in zwei Gruppen eingeteilt und von fachkundigen Mitarbeitern durch die Ausstellung begleitet. Bei der Besichtigung der Wohnung, im Stil der damaligen Zeit eingerichtet, wurde allen bewusst, wie entbehrungsreich und anstrengend das Leben vor hundertfünfzig Jahren war. Der anschließende Rundgang durch die Ausstellungsräume zeigte dank vielen Bildern, Ausstellungstafeln und allerlei Alltagsgegenständen sehr anschaulich Einblicke in die Geschichte der Arbeiterbewegung, des Kaiserreiches und auch des Ersten Weltkrieges.

Ein kurzer Aufenthalt in der aktuellen Sonderausstellung „Demokratie wagen? Baden 1818-1918“ vervollständigte die Erkenntnis, dass Demokratie, die Volksherrschaft, tatsächlich alle etwas angehen sollte.

Wir bedanken uns bei den Mitarbeiter/Innen der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte für die Zeit, die sie sich für uns genommen haben.

Text: A. Steible

 

von a.steible am 08.04.2019 um 20:11